diese Seiten werden zur Verfügung gestellt von Herzog.Baum
oben.jpg (2039 Byte)
Home | Symbole | Grüne Gedanken
Inhalt Deutsch - A-L | Inhalt Deutsch - M-Z | Inhalt-Laubbäume | Inhalt-Nadelbäume

Pinus nigra ssp. nigra - Schwarzkiefer
Pinus nigra ssp. austriaca - Österreichische Schwarzkiefer

Heimat:


Wuchs:

Standort und
Bodenansprüche:
Großer, imposanter Nadelbaum mit malerischer, weit ausladender, oft schirmförmiger Krone. Höhe bis 35 m (45 m). Benadelung auffallend dunkelgrün, starr und stechend. 2-nadelig.

Herzwurzelsystem mit kräftigen, tief gehenden Hauptwurzeln.

Liebt sonnige, warme Standorte mit einer langen Vegetationszeit und kalkhältige Böden. Sie stellt jedoch keinerlei Ansprüche an Nährstoff- und Wasserversorgung und gedeiht selbst noch auf humuslosen, heißen Kalkgestein, sowie Geröllhalden. Staunässe wird jedenfalls gemieden. Ihr Lichtbedürfnis ist vor allem in der Jugend etwas geringer als das der Weißkiefer.
wpe39.jpg (4845 Byte)

Verwendung:






Im Forst:

Die Schwarzkiefer eignet sich bestens zur Bepflanzung von heißen, trockenen Problemstandorten und hat sich auch im innerstädtischen Bereich als widerstandsfähig gegenüber chronischer Luftverunreinigung und Streusalzbelastung erwiesen. Da sie außerdem äußerst windresistent ist, kann man sie auch bestens in Windschutzanlagen und als Verkehrsbegleitgrün verwenden. Ihre dunkelgrüne Benadelung und die malerische Krone verleiht ihr als Solitärgehölz für größeren Gärten, Parks und Friedhöfen eine ansprechende Erscheinungsform.
Vom Alpenostrand Niederösterreichs, über die Balkanhalbinsel, bis ins südwesttürkische Taurusgebirge spielt die Österreichische Schwarzkiefer eine bedeutende waldbauliche Rolle bei der Bestockung von trockenen und heißen Kalkstandorten. Sie besiedelt dabei Gebiete mit hoher Sommerwärme, einer Jahresmitteltemperatur von 7 bis 18 Grad und mindestens 300 mm Jahresniederschlag. In diesen Bereichen vermag sie die Wuchs- und Massenleistungen aller anderen Baumarten erheblich zu übertreffen. Leider ist ihr Holz wegen des extrem hohen Harzgehaltes wenig geschätzt.
Der Österreichischen Schwarzkiefer vor allem im Wuchsverhalten (Geradschaftigkeit) wesentlich überlegen sind die beiden Unterarten Pinus nigra ssp. corsicana, die Korsische Schwarzkiefer und Pinus nigra ssp. calabrica, die Kalabrische Schwarzkiefer. Diese positiven Eigenschaften konnten in verschiedenen Anbauversuchen in Belgien, Holland, der Schweiz und Südengland eindeutig belegt werden. Auch ein inzwischen ca. 40-jährigen Herkunftsversuch in Niederösterreich liefert dasselbe Ergebnis. Eine Ausweitung von Versuchsanbauten erscheint waldbaulich durchaus interessant. Dabei gilt es jedoch zu bedenken, daß beide Herkünfte an ihren natürlichen Standorten weder mit strengen Frösten noch mit stärkeren Schneefällen konfrontiert sind und die Schwarzkiefern Kalabriens auf kalkfreiem Grundgestein stocken.

ahaus.gif (1034 Byte)

aauto.gif (875 Byte) aforstl.nutzung.gif (899 Byte)anadelbaum.gif (1401 Byte)

Pinus parviflora - Mädchenkiefer

Heimat:

Wuchs:


Standort und
Bodenansprüche:
Japan

Kleiner, zierlicher und vielgestaltiger Baum, bis 15 m hoch, langsamwüchsig. Breite, lockerer Krone mit unregelmäßigen Astetagen. 5-nadelig.

Benötigt einen sonnigen, völlig freien Standort und nicht zu trockene Böden. An den Nährstoffgehalt der Substrate werden keine hohen Ansprüche gestellt, doch sollte der pH-Wert nicht zu hoch liegen.
wpe3D.jpg (3207 Byte)

Verwendung:

Die Mädchenkiefer ist mit ihrer stark gedrehten und an der Innenseite blauweißen Benadelung ein sehr zierender Baum für Einzelstellung in kleineren Gärten und Trögen. Innerstädtisches Klima wird gut vertragen; auf Hitze und Trockenheit reagiert sie jedoch empfindlich. Auch von dieser Baumart steht dem Gärtner besonders interessante und kleinwüchsige Zuchtformen zur Verfügung.
ahaus.gif (1034 Byte)anadelbaum.gif (1401 Byte)