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Pinus nigra ssp. nigra - Schwarzkiefer
Pinus nigra ssp. austriaca - Österreichische Schwarzkiefer
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Heimat:
Wuchs:
Standort und
Bodenansprüche: |
Großer, imposanter Nadelbaum mit malerischer,
weit ausladender, oft schirmförmiger Krone. Höhe bis 35 m (45 m). Benadelung auffallend
dunkelgrün, starr und stechend. 2-nadelig.
Herzwurzelsystem mit kräftigen, tief gehenden Hauptwurzeln.
Liebt sonnige, warme Standorte mit einer langen Vegetationszeit und kalkhältige Böden.
Sie stellt jedoch keinerlei Ansprüche an Nährstoff- und Wasserversorgung und gedeiht
selbst noch auf humuslosen, heißen Kalkgestein, sowie Geröllhalden. Staunässe wird
jedenfalls gemieden. Ihr Lichtbedürfnis ist vor allem in der Jugend etwas geringer als
das der Weißkiefer. |
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Verwendung:
Im Forst: |
Die Schwarzkiefer eignet sich bestens zur Bepflanzung von heißen, trockenen
Problemstandorten und hat sich auch im innerstädtischen Bereich als widerstandsfähig
gegenüber chronischer Luftverunreinigung und Streusalzbelastung erwiesen. Da sie
außerdem äußerst windresistent ist, kann man sie auch bestens in Windschutzanlagen und
als Verkehrsbegleitgrün verwenden. Ihre dunkelgrüne Benadelung und die malerische Krone
verleiht ihr als Solitärgehölz für größeren Gärten, Parks und Friedhöfen eine
ansprechende Erscheinungsform.
Vom Alpenostrand Niederösterreichs, über die Balkanhalbinsel, bis ins südwesttürkische
Taurusgebirge spielt die Österreichische Schwarzkiefer eine bedeutende waldbauliche Rolle
bei der Bestockung von trockenen und heißen Kalkstandorten. Sie besiedelt dabei Gebiete
mit hoher Sommerwärme, einer Jahresmitteltemperatur von 7 bis 18 Grad und mindestens 300
mm Jahresniederschlag. In diesen Bereichen vermag sie die Wuchs- und Massenleistungen
aller anderen Baumarten erheblich zu übertreffen. Leider ist ihr Holz wegen des extrem
hohen Harzgehaltes wenig geschätzt.
Der Österreichischen Schwarzkiefer vor allem im Wuchsverhalten (Geradschaftigkeit)
wesentlich überlegen sind die beiden Unterarten Pinus nigra ssp. corsicana, die Korsische
Schwarzkiefer und Pinus nigra ssp. calabrica, die Kalabrische Schwarzkiefer. Diese
positiven Eigenschaften konnten in verschiedenen Anbauversuchen in Belgien, Holland, der
Schweiz und Südengland eindeutig belegt werden. Auch ein inzwischen ca. 40-jährigen
Herkunftsversuch in Niederösterreich liefert dasselbe Ergebnis. Eine Ausweitung von
Versuchsanbauten erscheint waldbaulich durchaus interessant. Dabei gilt es jedoch zu
bedenken, daß beide Herkünfte an ihren natürlichen Standorten weder mit strengen
Frösten noch mit stärkeren Schneefällen konfrontiert sind und die Schwarzkiefern
Kalabriens auf kalkfreiem Grundgestein stocken. |

 
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Pinus parviflora - Mädchenkiefer
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Heimat:
Wuchs:
Standort und
Bodenansprüche: |
Japan
Kleiner, zierlicher und vielgestaltiger Baum, bis 15 m hoch, langsamwüchsig. Breite,
lockerer Krone mit unregelmäßigen Astetagen. 5-nadelig.
Benötigt einen sonnigen, völlig freien Standort und nicht zu trockene Böden. An den
Nährstoffgehalt der Substrate werden keine hohen Ansprüche gestellt, doch sollte der
pH-Wert nicht zu hoch liegen. |
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Verwendung: |
Die Mädchenkiefer ist mit ihrer stark gedrehten und an der Innenseite blauweißen
Benadelung ein sehr zierender Baum für Einzelstellung in kleineren Gärten und Trögen.
Innerstädtisches Klima wird gut vertragen; auf Hitze und Trockenheit reagiert sie jedoch
empfindlich. Auch von dieser Baumart steht dem Gärtner besonders interessante und
kleinwüchsige Zuchtformen zur Verfügung. |
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